Persönlichkeiten

Auf der Suche nach einem klingenden Namen besann man sich an die großen Künstler des Tales, welche in der Zeit des Biedermeier 1815 – 1848 gelebt und gewirkt haben.

Ferdinand Raimund

Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (* 1. Juni 1790 in Wien; † 5. September 1836 in Pottenstein)
war ein österreichischer Dramatiker und gemeinsam mit Johann Nestroy Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters.

Da auch die Kritik kein gutes Haar an ihm ließ, verließ Raimund 1830 das Theater in der Leopoldstadt.
Er trat immer seltener auf und zog sich 1834 auf sein Gut Pernitz (Raimundvilla) zurück.
Als Raimund von einem – fälschlicherweise von ihm für tollwütig gehaltenen – Hund gebissen wurde, versucht er sich in der Nacht vom 29. August auf den 30. August 1836 zu erschießen.
Am 5. September 1836 verstarb Ferdinand Raimund in Pottenstein im Alter von 46 Jahren. Er liegt auf dem Bergfriedhof zu Gutenstein begraben.
[ACHTUNG TEXT VON WIKIPEDIA]

 

Friedrich Gauermann

Friedrich August Matthias Gauermann (* 20. September 1807 in Miesenbach in Niederösterreich; † 7. Juli 1862 in Wien) war ein österreichischer Maler und Grafiker.
Friedrich Gauermann wurde im niederösterreichischen Miesenbach Nr. 47 (jetzt Scheuchenstein 71) als Sohn des Malers, Zeichners und Kupferstechers Jakob Gauermann (* 1772 - † 1843) geboren, der ihn auch unterrichtete. Der Vater erkannte früh das künstlerische Talent seiner Söhne Carl und Friedrich und förderte es entsprechend. Schon den der frühesten Kindheit zeigte sich, dass Friedrich höchstwahrscheinlich der talentiertere, der genialere Künstler sein würde, sein Bruder starb allerdings bereits mit 24 Jahren. Er besuchte von 1822-1827 die Akademie der bildenden Künste Wien, bildete sich jedoch vornehmlich als Autodidakt auf ausgedehnten Wanderungen durch die Steiermark, Salzburg und Tirol. [ACHTUNG TEXT VON WIKIPEDIA]

Leopold Kupelwieser

Leopold Kupelwieser war ein österreichischer Maler. Er wurde am 17. Oktober 1796 als Sohn eines Keuschlers in Markt Piesting geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren erhielt er Unterricht an der Wiener Akademie. Er war Anhänger des Wiener Klassizismus und durch einen Aufenthalt 1824 in Rom von den Nazarenern um Friedrich Overbeck beeinflusst. Er etablierte sich als Portrait- und Historienmaler. Er war Mitglied des Freundeskreises um Franz Schubert den "Schubertianern". 1831 war Kupelwieser Korrektor und ab 1836 Professor für Historienmalerei an der Wiener Akademie. Leopold Kupelwieser lebte ab 1840 im Schönbornpalais in der Rotenturmstraße und wurde nach seinem Tod am 17.November 1862 auf dem Grinzinger Friedhof in Wien beerdigt.

Seine Werke sind in einigen Österreichischen Landesmuseen und Galerien, im Dom- und Diözesanmuseen in Wien sowie in vielen Kirchen zu sehen